Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

29 laͤhmt; ſie wuͤnſchte ſich weit hinweg und weidete ſich dennoch an dem duftenden Nebel dieſer Weihrauch⸗Wolke. Es war ihr bis heute vorgekommen, als ob ſie viel zu reiz⸗ los, zu geiſtarm und ungeſchickt ſey, um den Antheil eines Mannes zu erregen und dieſer bedeutende, praͤchtige, der mit Schrift⸗ ſtellerinnen und Prinzeſſinnen verkehrt hatte und ſelbſt wie ein Prinz und Dichter that und ſprach, ſchien bei dem erſten Zuſammen⸗ treffen mit ihrem Perſoͤnchen, entzuͤndet, verglich ſie den Feen, zog ſie der ſchoͤnern Schweſter vor und bot ihr ſeine Freundſchaft an und mehr! Wenn Er das Schreibbuch ſaͤhe, dachte Noͤnnchen: beſonders das fran⸗ zoͤſiſche! wenn er den Sprachmeiſter fragte oder dein Zeichenbret mit der ſchiefmaͤuligen Ceres erblickte! Als aber Tieffuß, die Klein⸗ muͤthige jetzt, unter vier Augen, viel ſtur⸗

miſcher als vorhin kuͤßte, riß ſie ſich ploͤtzlich