Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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28 allein, ich und Sie, himmelſuͤße Minona! O wuͤrde der entzuͤckende Moment zur Stun⸗ de! zum Tage! zur Ewigkeit Wie wunder⸗ voll hat dieſe Knoſpe ſich entfaltet! Die Roſe prangt, die Schweſter wird zum unſchein⸗ baren Veilchen neben Ihnen. Mein wahl⸗ verwandter Geiſt neigt ſich, bei'm erſten, fluͤchtigen Begegnen, der gleichgeſtimmten Seele zu; die goldnen Tage der Vergangen⸗ heit umſchweben mich, wie ruͤhrende Erinne⸗ rung⸗Engel! Wir wollen ſie feſthalten, liebe Vertraute! und nur der Tod zertrenne das innige Gewebe der Gott geweihten Sym⸗ pathie!.

Noͤnnchens Herz ſchlug hoͤrbar, von Angſt und Luſt bewegt. Ihre Sprachkunde war, ſoviel Schoͤngeiſtiges ſie auch bisher in der Stille geleſen, noch viel zu beſchraͤnkt, um eine dieſer Honigreden gleichmaͤßig zu er⸗ wiedern, der Sinn verſchloſſen, die Zunge ge⸗