Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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27 trauen ſprach, ihre feenhafte Anmuth mit Dichterglut belobte, und endlich, neckend und koſend, bald die eine, bald die andere, auf Stirn und Wang' und Lippe kuͤßte. Das Paͤrchen ſtraͤubte ſich anfaͤnglich ernſthaft, dann laͤſſiger, denn des Vetters herziger, kirrender, das Foͤrmliche in Luſt und Lachen aufloͤſender Geiſt und Ton, beſtach und ent⸗ waffnete die Unſchuldigen. Zum erſtenmal vom Daͤmon angeregt, bezaubert von Herz treffenden, nie vernommenen Schmeichel⸗ reden, erwiederten ſie, ſich ihrer Blutver⸗ wandſchaft getroͤſtend, den ſuͤßen Kuß. Aber Pauline hatte die Woche und das Maͤdchen rief dieſe jetzt, zu ihrem Verdruſſe, hinaus, da die Mama noch immer durch den erwaͤhn⸗ ten Zuſpruch feſtgehalten ward und das wirth⸗ ſchaftliche Beduͤrfniß keinen Aufſchub litt.

Willkommener Augenblick! fliſterte der Vetter, als ſie verſchwunden war: wir ſind