24 zur Thuͤr, um den Wettſtreit wohlklingender Aeußerungen zu belauſchen. Da oͤffnete ſich dieſe und die Mama trat an der Hand des erwaͤhnten ſchoͤnen Mannes ein. 3
Der Vetter Tieffuß! ſagte ſie; die Zwil⸗ linge ergluͤhten. Er eilte auf ſie zu und ſchien das Recht ſeines fruͤhern, traulichen Verhaͤlt⸗ niſſes geltend machen zu wollen, aber die harmloſen Goldpuͤppchen des Juͤnglings wa⸗ ren, waͤhrend dem derſelbe zum Manne reifte, ſchuͤchterne Jungfrauen geworden und ihr heiliger Nimbus entmuthigte ploͤtzlich den Beherzten. Er zog den Schritt ein und ver⸗ beugte ſich. 4
Frau Wallow nahm alsbald von neuem das Wort, um ihre bloͤden Kinder der ſicht⸗ lichen Bedraͤngniß zu entziehn und Tieffuß erwiederte, auf ihr Befragen, daß er zeit⸗ her in Rußland gehofmeiſtert, dann ſeinen Zoͤgling, einen Knaiſenſohn, durch Frank⸗


