Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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23 Herrliches, Sehnſucht⸗erregendes von der Fremde geleſen und gehoͤrt und kaum noch das Weichbild der Hauptſtadt uͤberſchritten. Da wandelte ein junger, wunderſchoͤner Mann die Straße entlang; er ſah zu ihnen auf, gruͤßte lachend und traulich und trat in das Haus. Die Maͤdchen erroͤtheten darob, ſie meinten, er muͤſſe nicht klug oder kurzſich⸗ tig ſeyn und ſie fuͤr andere genommen haben, denn von allen Baͤllen und gemiſchten Geſell⸗ ſchaften entfernt gehalten, lebten ſie bisher, der jungen Maͤnnerwelt verſagt, und ihr faſt unbekannt, wie Himmelsbraͤute.

Bald ward es draußen laut; das Muͤt⸗ terchen ſetzte, vernehmbar, die Worte, eine volltoͤnende Stimme uͤberbot ſie; Minona flog zum Spiegel, ihr Ausſehn zu muſtern, Pauline warf, was auf dem Tiſch und Di⸗ van umher lag, in die Kammer, beſchwich⸗ tigte die bellende Leda und beide huͤpften nun