20
licher erfreuen koͤnnen.— Was denkſt Du nun damit zu thun? zu ſchaffen? zu beſſern?
Amalie lispelte, die Augen und Haͤnde gen Himmel erhebend—
Schenkt deine Hand mir Ueberfluß,
So laß mich maͤßig im Genuß,
Und arme Bruͤder zu erfreun,
Mich einen frohen Geber ſeyn!
Amen, ja! fiel Wallow ein: ſeyd barm⸗ herzig wie euer Vater im Himmel und Maͤßi⸗ gung iſt ja der Quell alles Heiles; das unſre
kann, naͤchſtdem, nur unter der Bedingung gedeihen, daß wir den Umfang dieſer Seg⸗
nung verſchweigen. Der ſelige Stiefbruder hat uns bedacht! entgegneſt Du den Horche⸗ rinnen. Wohl recht anſehnlich? fragen ſie
und darauf heißt es— wir ſind zufrieden!
— Es reicht eben hin! Denn Gnade mir Gott! wenn die Summe bekannt wird. Ein Dutzend lockerer Reſpect⸗Perſonen ſieht es dann fuͤr meine unbedingte Schuldigkeit an⸗


