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ſprechenden Stimme eines Hausherrn, der das Recht auf ſeiner Seite hat, auf ſeine Forderung; hieraus erwuchs taͤglicher Zank, der wo moͤglich noch bitterer war, als der, welchen die Eiferſucht fruͤher veranlaßt hatte. Einige⸗Frauen ſcheinen der Meinung„eher eines Mannes Untreue, als deſſen Einmiſchung in ihre haͤuslichen Angelegen⸗ heiten vertragen zu koͤnnen; von dieſer Art ih⸗ res Geſchlechts war Frau Germaine, und ob⸗ gleich ihr Gatte ſtreng ſein gegebenes Wort hielt, nie wieder Umgang mit ſeiner vormaligen Gelieb⸗ ten zu haben, wurde er durch keine Art von Freundlichkeit innerhalb ſeines Hauſes dafuͤr be⸗ lohnt. Im Gegentheil ſchien ſeine Ehehaͤlfte eher daruͤber aufgebracht, dieſes gerechten Zankapfels beraubt zu ſein; ſie konnte nun nicht mehr mit ſo tragiſchem Effect daruͤber wehklagen, daß ihr Mann ſich ſelbſt und ſie durch ſeine Thnheiten zu Grunde richte.
Der vormalige laute Worttwechſel hate ſich jetzt in ſtillen Haß verwandelt; die gnaͤdige Frau wurde immer muͤrriſcher, niedergeſchlagener; ihre Nervenuͤbel und hyſteriſchen Zufaͤlle vermehrten ſich. Im Kreiſe vornehmer, ſtets klagender, ner⸗ venſchwacher Wittwen, war ſie ein Gegenſtand des


