Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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So erlauben ſie mir dann, gnaͤdige Frau, ihnen jetzt auf der Stelle einen Vorſchlag zu

machen, den ſie hoffentlich in dem Sinne neh⸗ men werden, wie er gemeint iſt. Ich hoͤre von meinem Vetter, daß ſie einige Spielſchulden ha⸗

ben.

Mein Mann weiß nicht, wie hoch ſie ſich

belaufen, antwortete Frau Germaine in ei⸗ nem ſo leiſen Tone, als fuͤrchte ſie von Jemand gehoͤrt zu werden, Wenn ſie mir dies Geheimniß anvertrauen wollen, werde ich keinen Misbrauch davon machen. Mit kaum vernehmlicher Stimme nannte ſie die Summe; dieſe war in der That ſo betraͤchtlich,

daß die Zahl Darford einige Schritte zuruͤck⸗

weichen machte. Doch faßte er ſich nach wenigen Augenblicken und ſagte:die Schuld iſt groͤßer, als ich glaubte, aber wir wollen ſehen, was dabei zu machen iſt. Von dem Zeitpunkte an, da Karl und ich unſere gemeinſchaftliche Handelsverbindung aufgaben, habe ich nie das Auge von meinen Ge⸗ ſchaͤften weggewandt, und der Umſtand, um deß⸗ willen ſie mich verachten werden, ſetzt mich nun in den Stand ihnen zu helfen, ohne meine eigne Familie zu beeintraͤchtigen. Ich bin ein