Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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Er ſetzte ſich nieder, um der Geliebten, zu— welcher ihn, ſeinem eignen Geſtaͤndniſſe nach, nur Gewohnheit, Muͤſſiggang, Modeſucht und Man⸗ gel an haͤuslicher Gluͤckſeligkeit gefuͤhrt hatte,

ein immerwaͤhrendes Lebewohl zu ſagen, und Wilhelm legte einen Wechſel in ſeine Haͤnde, der hinreichend war, den Beſchlag gleich aufzu⸗ heben. Ueberdies waͤhlte er noch den guͤnſtigen Augenblick, wo des Vetters Herz durch Dank⸗ barkeit erwaͤrmt ſchien, um ihm einige Worte zum Lobe einer vernuͤnftigen Sparſamkeit zu ſa⸗ gen, die aber ſo wenig als moͤglich in die Form eines guten Rathes eingekleidet waren. 3. „Du weißt,“ ſprach er,„daß ich von jeher in meiner ganzen Lebensweiſe ſehr einfach war, und daher koͤnnen dir, der du gewohnt biſt, mit vornehmen, modiſchen Perſonen umzugehen, mei⸗ ne Bemerkungen vielleicht recht abgeſchmackt er⸗ ſcheinen; mir kommt es aber vor, als paßten dieſe weiten Gemaͤcher, dieſes koſtbare Hausge⸗ raͤth, ja das ganze Haus ſelbſt, oher fuͤr einen vornehmen Edelmann, als fuͤr deines gleichen.“ „In der Sache haſt du gewiß recht; aber meine Frau beſtand auf die Wahl des Ganzen.