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„Du üuͤbertreibſt, lieber Karl.“
„Bei meiner armen Seele nicht; ſie uͤber⸗ trifft noch meine Schilderung.“
„Unmöͤglich!— Ich ſehe ſchon, wie die Sachen ſtehen, ſie iſt ungluͤcklich im Spiel gewe⸗ ſen, du biſt aufgebracht daruͤber, und deshalb re⸗ deſt du, wie aufgebrachte Leute immer zu thun pflegen, ſchlimmer als du es eigentlich meinſt.“
Germaine widerlegte des Vetters Ein⸗ wuͤrfe auf die buͤndigſte Weiſe, blieb bei ſeiner Behauptung, die ſchlechteſte Frau von der Welt zu beſitzen, klagte uͤber ſein Hauskreuz, hinzufuͤ⸗ gend, wie dies aber doch noch nicht ſein einziges Leiden ſei, ſondern ſeine Geliebte lhns faſt eben ſo arg quaͤle.
Wilhelm fragte lachend, ob es die naͤm⸗ liche ſei, in die er glaube bis uͤber beide Oh⸗ ren verliebt zu ſein, und Karl, der ſich zu freuen ſchien, einmal ſein ganzes Herz gegen Je⸗ mand oͤffnen zu koͤnnen, geſtand nun, daß dieſe Kleine, wie er ſie nannte, die ihn zwar allen an⸗ dern Maͤnnern auf der Welt vorziehe, und welche ihn oft augenblicklich durch ihre kindiſchen Taͤnde⸗ leien von dem Gedanken an ſein Hauskreuz ab⸗


