Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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zu gebrauchen wiſſen. Da wuͤrde die große Be⸗ gebenheit gleich bruͤhwarm der ganzen wertheſten Familie anvertraut, die Frauen wuͤrden mir die Augen auskratzen, und mich als den allerabſcheu⸗ lichſten Ehemann ausſchreien. Daraus waͤre ſich nun allenfalls nicht ſo viel zu machen, denn alle eleganten Herrn der Stadt wuͤrden meine Par⸗ thei nehmen.— Aber dann wuͤrde von meiner Frauen Seite das Geſchrei uͤber die Summen losgehen, welche dieſes Maͤdchen mich gekoſtet haͤtte; ich ſehe ſie ſchon, wie ſie mir als Erſatz derſelben mit ihren Spielſchulden uͤber den Hals ruͤckt, und wollte und koͤnnte ich dieſe nicht zahlen, ſo waͤre gar keine Ruhe mehr fuͤr mich, weil ſie mir un⸗ aufhoͤrlich meine Verſchwendungen vorwerfen wuͤr⸗ de. Sie iſt ein wahrer Teufel in dieſer Hinſicht, und kein anderer Mann auf Erden als ich kann ſich einen Begriff von ihrer Wuth machen.— Dir kann ich es wohl anvertrauen, denn mein Herz muß Luft haben: ſie iſt, ohne alle Aus⸗ nahme, das hochmuͤthigſte, graͤmlichſte, ſelbſtſuͤch⸗ tigſte, unvernuͤnftigſte, verſchwenderiſchſte, tyran⸗ niſchſte, gefuhlloſeſte Weib in der ganzen Chri⸗ ſtenheit.“—