Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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„Nein, nein, verzeihe, zehn, bis auf we⸗ nige Monate; wenn ich von ſechs Jahren ſprach, geſchahe dies ſicher vor unſerer Hochzeit, als ich es noch nicht beſſer wußte. Jetzt geſteht ſie ſie⸗ ben ein, ihre Verwandten ſprechen von acht, ihre alte Amme behauptet neun, und ich bin uͤberzeugt es muͤſſen zehn Jahre ſein.

„Nun meinethalben, wenn es dir ſo gefaͤllt.“

„Es wuͤrde mir beſſer gefallen, wenn es anders waͤre, denn ich verſichere dich, es iſt nicht ſehr anmuthig, ſich von allen jungen Maͤnnern nach der Mode damit foppen zu laſſen, eine Frau geheirathet zu haben, die man fuͤglicher Weiſe Mutter nennen koͤnne.“ ¹ „ Nun dazu iſt ſie doch nicht alt genug,“ ſagte der Vetter in einem vermittelnden Tone; „in dieſem Falle verſtehen deine modiſchen Freunde die Rechnung nicht wohl.“— 1„Ja, was das Schlinnnſte iſt, meine theure Ehehaͤlfte ſieht wenigſtens noch zehn Jahre aͤlter aus, als ſie iſt, ſo daß ein Unterſchied von zwan⸗ zig Jahren unter uns zu ſein ſcheint.“

„Davon kann ich nun nicht urtheilen, muß dir aber glauben; nur erlaube mir zu fragen,