Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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ſo gefaͤhrlich krank ſei, daß man keine Hoffnung zu ſeiner Beſſerung habe, und wie ſie um die Erlaubniß bitte, nach Hauſe reiſen zu duͤrfen, um ihn noch einmal zu ſehen.

Daran war nun nicht zu denken; Frau Crum⸗ pe hielt es fuͤr eine Unmöglichkeit, ihre Jungfer, wie ſie ſie nannte, zu miſſen. Wer ſollte ihr die Suͤppchen kochen, die Hauben buͤgeln und aufſtecken, und tauſend andere Dinge thun, die ganz unerlaͤßlich nothwendig waren. Patty's Bitten und Vorſtellungen, daß ihre uͤbrigen Bruͤ⸗ der und ihre Schweſter hingingen, um den ar⸗ men Sterbenden noch einmal zu ſehen, und den tiefgebeugten Vater zu troͤſten, waren vergebens, Frau Crumpe wurde zuletzt ſo aufgebracht, daß ſie ihr, im Falle ſie ſie auf einige Tage verlaſ⸗ ſen wolle, den Dienſt aufſagte, und hinzuſetzte: „Nun ſei es mit dem ihr zugedachten Legat im Teſtamente auch vorbei.“

Patty bedauerte, ſie wider ihren Willen in Zorn ſetzen zu muͤſſen, entfernte ſich aber, um zur Thuͤr hinaus zu gehen.

Noch einmal rief die aufgebrachte Frau ſie zuruͤck, wiederholte ihr, welch ein Gluck ſie ihr