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belle, oder die Katze miaue. Schlief ſie dann ermuͤdet gegen Morgen wieder ein, ſo wurde ſie aufs Neue aus dem Schlummer geriſſen, und ihr der Befehl ertheilt, in den Huͤhnerſtall zu gehen, und die Haͤhne am Kraͤhen zu hindern, damit die Gebieterinn noch ſchlafen koͤnne.
Wie wenig Schlaf Patty ſelbſt daruͤber zu Theil wurde, daran dachte die durch Krankheit und Laune voͤllig egoiſtiſch gewordene Frau nicht. Manchmal ſiel es ihr wohl ein, wie viel dies Maͤd⸗ chen fuͤr ſie thue, wie keine ſie ſo gut bediene, und in ihren beſten Augenblicken nahm ſie ſich dann vor, ihr in ihrem Teſtamente etwas zu
vermachen, denn daß Patty, wie jeder andere, nur
durch Eigennutz geleitet, und in Hoffnung auf dies Vermaͤchtniß zeitlebens ihre Sclavinn bleiben werde, hielt ſie fuͤr eine ausgemachte Sache.
Doch hierin taͤuſchte ſie ſich.
Eines Morgens trat das arme Maͤdchen mit einem ungewoͤhnlich traurigen Geſicht vor ihr Bett; kaum war es ihr moͤglich, die Thraͤnen zu⸗ ruͤckzuhalten. Auf wiederholtes Fragen geſtand ſie nun, daß ſie einen Brief von ihrem Vater habe, der ihr berichte, wie der Bruder Georg
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