Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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rer Gegenwart ertheilt werde, gebildet ſein wuͤr⸗ de, ſie zur Lehrerinn ihrer Kinder zu machen. „Aber, Mama,“ Aief Guſtav, der bei dieſer Rede gegenwaͤrtig war,„Fanny darf doch auch zuweilen mit ihren Bruͤdern ſpatzieren ge⸗ hen? Sie liebt ſie gewiß eben ſo ſehr, als ich meine Schweſtern liebe.“ Es wurde nun erlaubt, daß Fanny jeden Morgen, waͤhrend die Kinder Unterricht im Tan⸗ zen hatten, ausgehen duͤrfe. Auf dieſen Wande⸗ rungen fand ſie zuweilen ihre Bruͤder, und dies wurden die ſuͤßeſten Stunden der Mittheilung fuͤr die ſich ſo ſehr liebenden Geſchwiſter. Die arme Patty konnte ſich aͤhnlicher Er⸗ heiterung der Seele nicht erfreuen, denn ſie war ihrer kranken Herrſchaft ſo nothwendig, daß es ihr durchaus nicht geſtattet wurde, ſich vom Hanſe zu entfernen; ja ſogar alle Geſchaͤfte im Innern des Hausſtandes waren ihr uͤbertragen, weil nie⸗ mand anders es der uͤbelgelaunten Frau nur eini⸗ germaßen recht machen konnte. Selbſt in der Nacht hatte die Arme nicht einmal Ruhe, denn wenigſtens zwei oder dreimal wurde ſie von ihrer Frau geweckt, um nachzuſehen, warum der Hund

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