Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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41 kleinen Kummer unter einem leichten Laͤcheln zu verbergen.

„Aber, um des Himmels willen, welcher Schade kann denn den Kindern daraus erwachſen, daß ich mit dir gehe,“ rief Franz, die Schwe⸗ ſter beim Kleide ergreifend.

„Das weiß ich nicht; aber ich weiß die Be⸗ fehle meiner Herrſchaft, und du, lieber Fran 3, weißt, daß, ſo lange ich in ihrem Dienſte bin,

es meine Pflicht iſt zu gehorchen.“

„Lieber Bruder, ſie muß gehorchen,“ bm

Jacob. Augenblicklich ließ Franz ſie los;„d

haſt recht, liebe Fanny, und ich habe Inrce rief er,„gute Nacht alſo, nur vergiß nicht, auf Morgen Abend um Erlaubniß zu bitten mit uns ſpatzieren gehen zu duͤrfen. Ich habe Briefe vom Vater und Bruder Georg, die ich dir gerne zeigen moͤchte; bleib nur fuͤnf Minuten, und ich will ſie dir vorleſen.“

Fanny aber, obgleich ſie wohl begierig war, die Briefe zu hoͤren, wollte nicht warten, ſondern eilte mit den ihr anvertrauten Kindern hinweg, ſagend, ſie muͤſſe ſtrenge ihr Verſprechen halten. Franz folgte ihr noch einige Schritte, legte