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erblickten nun in dem Maͤdchen ihre Schweſter Fanny.
„Liebe, liebe Fanny,“ rieſen beide voll Entzuͤcken,„wie herrlich, daß wir uns noch tref⸗ fen!— Wie lange haben wir uns nicht geſehen! Komm jetzt mit uns, damit wir im Wandeln noch ein trauliches Wort reden koͤnnen; der Ahend iſt ſo ſchoͤn!“—
„Allerdings iſt der Abend ſchoͤn,“ ſagte Fanny nach einigem Zoͤgern,„und ich hoffe, daß es morgen eben ſo ſchoͤn werden wird, dann will ich um Erlaubniß bitten, mit euch ſpatzieren gehen zu duͤrfen, heute aber darf ich nicht bei euch bleiben, weil die Kinder unter meiner Auf⸗ ſicht ſind, und ich verſprochen habe, niemals mit Jemanden ſpatzieren zu gehen, wenn ich ſie bei mir habe.“
„Aber doch wohl mit deinem leiblichen Bru⸗ der?“ erwiederte Franz etwas aͤrgerlich. „ch verſprach, mit Niemanden zu gehen, und du wirſt doch wohl als Jemand betrachtet werden koͤnnen. Lebt alſo wohl, ihr Lieben,“ ſagte Fanny, indem ſie ſich bemuͤhete, ihren
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