Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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che er ſeinem Namenszuge beigefuͤgt, ſtand ein Wort gekritzelt, das ſie gar nicht entziffert, und ſich alſo um das Weitere nicht bekuͤmmert hatte. Der Vater ſah, daß es:ſchlag um, bedeuten ſolle, und las alſo die auf der andern Seite be⸗ findlichen Zeilen der Nachſchrift, wie feolget:

Ich weis das dein Vatter mir nicht aus⸗ ſtehen kann; aber mache dir ja nichts daraus. So gewiß und wahrhaftig mein Name Wil⸗ ihelm iſt, will ich dir, mein ſißes Maͤdchen, ſicher wegſchaffen, ſei es bei Tage oder bei Nacht. Robert wird mich dann ſchon beiſte⸗ hen, und ſich mit deine Brider hevumhauen, wenn ſie ſich muckſen wollen, denn der liebt das Schlagen. Dieſe Nacht warte ich unter dein Fenſter, und ich hoffe du wuͤrſt dich als ein ge⸗ ſcheites Maͤdchen betragen.

Fanny war uͤber dieſe Nachſchrift ſo ent⸗ ruͤſtet, daß ſie leichenblaß ward, und zu Boden geſunken ſein wuͤrde, wenn der Vater ſie nicht aufrecht gehalten haͤtte. Sobald ſie wieder ihrer Sinne Meiſter geworden war, erklaͤrte ſie, wie jedes Gefuͤhl zu Gunſten Wilhelms auf im⸗ mer in ihr erſtickt ſei.Ach, Vater, ſetzte ſie

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