ich: willſt du mir heirathen, ſißes Maͤdchen, und ſchere mir um niemand anders in die ganſe Weld. Die Mutter ſchmehlt immer, und wird mir nie etwas zu gefallen thun, daher will ich aber gu⸗ ſtement nur um deſto veſter auf meinem eignen Kopfe beſtehen, und da ich alle Tage verliebter in Ihnen werde, wuͤrde ich durch Feier und Waſ⸗ ſer laufen, um Sie mein zu nennen. Ihr treier Anpeder W. Bettesworch.(in Eule)“
Beim erſten, fluͤchtigen Durchleſen dieſer Zeilen fuͤhlte Fanny ſich wenigſtens in der Hin⸗
icht fuͤr ihren Anbeter eingenommen, daß er nicht, h 9
gleich ſeiner Schweſter, im groͤßern Gluͤcke ſeine
Geſinnungen gegen ſie aͤndere; bald aber kam ihr
doch der Gedanke, wie ein ungehorſamer Sohn ſchwerlich je ein guter Ehemann werden koͤnne, und es ſchien ihr ſogar, als ob ſeine Liebe zu ihr
nur aus Geiſt des Widerſpruchs ſo ſchleunig zus
nehme, denn ſolche feurige Verſicherungen hatte er feuͤher nie gegeben, bis die Mutter ſich be⸗ ſtimmt gegen die Heirath erklaͤrte. Ganz am Ende des Briefes, unter langen Schnoͤrkeln, wel⸗
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