Teil eines Werkes 
4. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 2. Theil (1820)
Entstehung
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helm Bettesworth empfangen hatte, mit der Bitte, ihr zu ſagen, was ſie darauf autworten ſolle. Obgleich ſie manches in Wilhelms Charakter nicht billigte, fuͤhlte ſie ſich doch ein wenig fuͤr ihn eingenommen, weil er, ihrer Meinung nach, oft Zuͤge von Großmuth gezeigt hatte, und in ſeinem Weſen etwas Einnehmendes lag. Sie hoffte, ſeine Wildheit entſpringe nur aus uͤbertrie⸗ bener jugendlicher Munterkeit, und werde bald in ihre gehoͤrigen Schranken zuruͤckkehren; doch hatte ſie dieſe kleine Partheilichkeit vor ihrem Va⸗ ter geheim gehalten, noch weniger aber je W il⸗ helm in ſeinen Abſichten auf ſie im mindeſten aufgemuntert. Der Vater hegte keine guͤnſtige Meinung von dem jungen Manne, das wußte ſie, und ſo hielt ſie ihn entfernt. Der eben erhaltene Brief war ſo ſchlecht buchſtabiert, daß es keine leichte Aufgabe war ihn zu entziffern. Hier iſt er:

Mein allerſchenſte Fanny! Ungeachtet Ihrer Krauſamkeit, bin ich mehr

als je in Ihnen verliebt, und da ich nun ein kroſes Vermegen erhalten werde, und weder Vatter noch Mutter zu frachen prauge, ſpreche