6 Fache noͤthig war, und ſich fruͤhzeitig an Ord⸗
nung und Puͤnktlichkeit gewoͤhnt. Der juͤngſte,
Franz, beſaß ein weit lebhafteres Temperament, als die beiden andern Bruͤder; des Vaters Vor⸗ ſtellungen und ſein eigner Wille aber halfen ihm die uͤbertriebene Heftigkeit maͤßigen, und Geduld und Ausdauer, bei allem was er vornahm, zu uͤben. Neben den beſondern guten Eigenſchaften, welche jeder der drei Bruͤder beſaß, waren ſie ſich gegenſeitig auf das Herzlichſte ergeben„ und dieſe innige Neigung wurde fuͤr ſie nicht allein eine Quelle der hoͤchſten Freude, ſondern bildete ſie auch zu beſſern Menſchen.
Am Abende von des Alten Geburtstage be⸗ gab ſich die ganze Familie in eine Gartenlaube, um dort offenherzig uͤber Familienangelegenhei⸗ ten zu reden.
„Lieber Sohn Fra nz,“ hub der gluͤckliche Vater an, der voͤllig der Vertraute ſeiner Kinder war,„wenn der Friede deines Herzens wirklich von der Verbindung mit Jeſſy Bettes⸗ worth abhaͤngt, ſo will ich mich aus allen Kraͤf⸗ ten beſtreben, das Maͤdchen lieb zu gewinnen;. auch ſoll es mir kein Anſtoß ſein, daß ſie nicht


