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Befehlen zu gehorchen, wodurch ſie ſpaͤterhin ihnen und ſich ſelbſt manchen Kummer erſparte.—
Als dieſe gute Mutter ſtarb, befand ſich eine der Toͤchter im ſiebzehnten, die andere im achtzehn⸗ ten Jahre. Patty, die alteſte von beiden, war durchals nicht huͤbſch zu nennen; aber ſie wußte ſich immer ſo rein und niedlich zu kleiden, ihr ganzes Weſen war ſo angenehm heiter, daß man den Mangel der Schoͤnheit bald bei ihr vergaß, vorzuͤglich wenn man ſah, mit welcher Junig⸗ keit ſie an die vorzuͤglich ſchoͤne Schweſter Fan⸗ ny hing, die bei aller ihrer Schoͤnheit ſo natuͤr⸗ lich, ſo durchaus nicht eitel und anmaßend war, daß faſt jedermann ſich ohne Neid zu ihr hinge⸗
zogen fuͤhlte.
Georg, der aͤlteſte Sohn, ſollte Pachter werden; er ſtand dem Vater in jeder Hinſicht treulich zur Seite, der ihn als Freund behan⸗ delte, ſo daß er ſchon jetzt des Alten Geſchaͤft als ſein eignes betrachtete, und keinen Gedanken hegte, ſich von ihm zu trennen, um ſelbſt Herr und Meiſter zu werden.
Der zweite Sohn, Jacob, war zur Hand⸗ lung beſtimmt, hatte gelernt, was in ſeinem


