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mung antworten. Der naͤmliche Tag, welcher das liebliche Feſt herbeifuͤhrte, vereinte mich mit der reizenden Fatima. Reizend nenne ich ſie noch immer, obgleich ſie nun ſchon mehrere Jahre mein Weib geweſen iſt; ſie iſt der Stolz und die Freude meines Herzens, und unſere gegenſeitige Neigung iſt eine ſo reiche Quelle des Gluͤcks fuͤr mich, daß alles Andere mir nur wie Tand dage⸗ gen erſcheint. Ihr Vater ſchenkte mir das Haus, welches ich gegenwaͤrtig bewohne, und vereinte ſeine Beſitzungen mit den meinigen, ſo daß mir mehr Reichthuͤmer geworden ſind, als ich je ge⸗ wuͤnſcht habe.— Doch gewaͤhren mir dieſe Gluͤcks⸗ guͤter taͤglich die Freude, dem Mangel anderer ab⸗ zuhelfen, und ſchon deshalb erſcheinen ſie mir kei⸗ nesweges veraͤchtlich. Sobald ich nur meinen Bruder Murad beredet habe, ſie mit mir zu theilen, und ſeine Unfaͤlle zu vergeſſen, werde ich mich vollkommen gluͤcklich fuͤhlen. Was nun der Sultaninn Spiegel und deine zerbrochene Vaſe betrifft““ fuhr er fort, indem er ſich zu Mu⸗
ken“———
„Denkt nicht weiter an den Spiegel, noch
an die zerbrochene Vaſe,“ rief der Sultan, in⸗
rad wandte,“ ſo muͤſſen wir darauf den⸗


