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an dem Platze, wo der Franzoſe ſtand; die Menge draͤngte mich gewaltſam an ihn hinan, er bat drin⸗ gend, uns in groͤßerer Entfernung zu halten, weil wir ſonſt leicht in Gefahr gerathen koͤnnten ver⸗ brannt zu werden. Ich aber, auf mein guͤnſtiges Geſchick trotzend, ſetzte alle Vorſicht aus den Augen, ergriff ſogar eins der zum Losbrennen bereiteten Stuͤcke, es platzte auseinander, ſchlug mich mit Heftigkeit zu Boden, und ich ward uͤber den gan⸗ zen Koͤrper verbrannt.
„Dieſen Umſtand betrachte ich als einen der gluͤcklichſſen meines Lebens, denn er heilte mich von der zu großen Sicherheit, die ich in mein guͤnſtiges Geſchick ſetzte. Waͤhrend ich Schmerzen leidend auf meinem Lager lag, beſuchte der Fran⸗ zoſe mich oft; er war ein Mann von Geiſt und Gemuͤth, ſeine Unterhaltung erweiterte meine Kenntniſſe, verbannte manches thoͤrige Vorurtheil aus meinem Gehirn, und vorzuͤglich das ſo lange von mir genaͤhrte, dem blinden Einſluß des Gluͤcks auf das Schickſal eines Menſchen, unbedingt zu trauen.„Obgleich man dich Saladin den Gluͤcklichen genannt hat,“ ſagte er,„ſiehſt du doch jetzt, daß dein Mangel an Klugheit dich E. 1.,


