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Nichts was ich im Leben unternahm, iſt mir gegluͤckt. Nurad der Ungluͤckliche heiße ich, und Mißgeſchick hat mich zu ſeinem Sclaven er⸗ kohren!“—
5 Murads Klagen wurden hier durch Sa⸗ ladins Eintritt unterbrochen, welcher, nachdem er in ſeinem Hauſe mehrere Stunden vergebens gewartet hatte, nun ſelbſt herkam, um zu ſehen, ob ſeinem Bruder ein Ungluͤck zugeſtoßen ſei. Er ſchien uͤber den Anblick der beiden vermeint⸗ lichen Kaufleute erſtaunt, konnte ſich gleichfalls nicht einiger Ausrufungen uͤber die zerbrochene Vaſe enthalten; jedoch begann er bald den Mu⸗ rad auf ſeine gewoͤhnliche, gutmuͤthige Weiſe zu troͤſten, las die Scherben ſorgfaͤltig auf, unter⸗ ſuchte ſie genau, fuͤgte ſie an einander, und fand, daß da der Nand durchaus nicht beſchaͤdigt ſei, das Gefaͤß ſich vollkommen gut wieder herſtellen laſſe.
Bei dieſer Hoffnung athmete Murad et⸗ was freier;„Bruder,“ rief er endlich,„ich troͤſte mich, den Beinamen des Ungluͤcklichen zu tragen,


