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Gefahr zu ſchuͤtzen; dem zu Folge legte ich dieſe Nacht meinen Saͤbel vor mein Bette, und ließ die Thuͤr halb offen ſtehen, um auf das gering⸗ ſte Geraͤuſch herbeieilen zu koͤnnen. Um Mitter⸗ nacht hoͤrte ich Laͤrmen im Vorzimmer; ich ſprang aus dem Bette, ergriff meinen Saͤbel, und ſah, indem ich zur Thuͤr hinaus trat, beim Licht der Lampe, welche im Vorzimmer brannte, einen Mann mit gezognem Saͤbel mir gegenuͤber ſtehen. Mit feſtem Schritte eilte ich gerade auf ihn zu, fragend: was er wolle?— Da ich keine Antwort erhielt, aber immer den gezognen Saͤbel gegen mir uͤber erblickte, mit dem man mir zu drohen ſchien, verſetzte ich dem Naͤuber, meiner Meinung nach, einen toͤdlichen Streich. In demſelben Au⸗ genblicke hoͤrte ich ein großes Gekrache, und die Stuͤcke des Spiegels, den ich zertruͤmmert hatte, fielen klirrend um mich herum. Zu gleicher Zeit ſtreifte etwas Schwarzes an meiner Schulter vor⸗ bei, ich verfolgte es, ſtolperte uͤber die Armleuch⸗ ter, und rollte einige Stufen hinunter. „Mein Bruder trat aus ſeiner Stube, um nach der Urſache des Laͤrmens zu fragen. Als er den ſchoͤnen Spiegel zerbrochen, und mich unter


