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den Truͤmmern der kriſtallnen Armleuchter auf der Treppe liegend erblickte, konnte er ſich des Ausrufs nicht enthalten:„Nun, Bruder, du biſt wahrlich Murad der Ungluͤckliche!“—
„So wie indeß der erſte Eindruck voruͤber war, fing er uͤber meine Lage zu lachen an. Mit ei⸗ ner Gutmuͤthigkeit, die mich noch tauſendmal trau⸗ riger uͤber das Vorgefallene machte, kam er auf mich zu, und ſagte, indem er mir freundlich die Hand reichte:„ich bin uͤberzeugt, du wollteſt mir keinen Schaden zufuͤgen; aber erzaͤhle mir nur, wie du zu dem Allen gekommen biſt?“—
„Waͤhrend Saladin noch ſprach, hoͤrte ich das naͤmliche Geraͤuſch, das mich fruͤher im Vorzim⸗ mer geſchreckt hatte, und erblicke nun in der That nichts weiter als eine ſchwarze Taube, die ſchnell an mir voruͤber flog, ohne das Unheil zu ahnen, welches ſie geſtiftet hatte. Dieſe Taube hatte ich erſt am vorigen Tage ſelbſt ins Haus gebracht, um ſie fuͤr meine kleinen Neffen zu zaͤhmen. Wie wenig dachte ich da, welch Ungluͤck ſie uͤber mich bringen wuͤrde. So ſehr mein Bru—⸗ der ſich auch bemuͤhete ſeine Unruhe zu verbergen, merkte ich doch, daß er den Zorn der Faroritinn
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