Teil eines Werkes 
3. Theil, Auswahl kleiner Erzählungen : 1. Theil (1820)
Entstehung
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es mir verargen könne, wenn ich eine Laufbahn verließe, die nun einmal meinem Genius nicht angemeſſen ſei, verfehlte ſeine Wirkung nicht. Das Wort Genius hatte einen maͤchtigen Ein⸗ fluß; ich fuhr nun fort zu demonſtriren, wie ich aus der Erfahrung gemerkt habe, daß das ſo

trockne Geſchaͤft, Predigten zu entwerfen, den ho⸗

hen Flug des Genius hemme, und wie ich uͤber⸗ zeugt ſei, nur durch weite Reiſen und die Kennt⸗ niß fremder Voͤlker und Sitten, meinen Geiſt recht entwickeln, und ihm die Schwungkraft ge⸗ ben zu koͤnnen, beren er beduͤrfe.

Mein Vater, durch dieſe Rede beſtochen, fuͤhlte ſich wie neu belebt; die Hoffnung naͤhrend, daß wenigſtens ein Theil ſeiner Prophezeiung in Erfuͤllung gehen, und er einen beruͤhmten Schriftſteller in mir erblicken werde, geſtand er unter der Bedingung ſeine Einwilligung zu, daß

ich ihm das Verſprechen gaͤbe, eine Reifebeſchrein

bung in zwei Octav⸗Baͤnden, oder einem Quart⸗ band mit den dazu gehoͤrigen Kupfern zu liefern. Ein ſolches Verſprechen war leicht geleiſtet, denn dem ſtolzen Selbſtvertrauen auf meine FJahigkei⸗ ten erſchienen Oetav⸗Baͤnde und Quartanten nur

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