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pflegt, der Entſchlafenen die Augen zuge⸗ druͤckt und ihr Grab auf dem Kirchhofe nach Kraͤften herausgeputzt habe? Die Gute habe ſeiner, noch in der Todesſtunde, mit Dank und Segen gedacht, habe ihr das Kleid geſchenkt, welches ſie vom Herrn von Irwell empfangen und es derſelben auf die Seele gebunden, ihm, ſobald er hier an⸗ komme, das Bewußte, in aller Stille zu behaͤndigen. Ryno trat in die Huͤtte, empfing ein ſorgfaͤltig eingenaͤhetes Paͤckchen und fand, bei der Oeffnung, das Gebetbuch vor, an welches Bobeline damals den erhaltenen Thaler verwendete— ſein Ausſehn zeigte von dem eifrigen Gebrauche. Im Buche lag ein Blatt mit ausgeſchnittenen Buch⸗ ſtaben der Druckſchrift beklebt, deren ſich die Getreue, des Schreibens unkundig, um ihm verſtaͤndlich zu werden, bedient hatte. Er las:„Die Braut iſt untreu“ und dieſer


