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den, welches uͤber ſeinem ſchoͤn gelockten Felle ſchwebte und ſchien zu wiſſen, daß der Hund, oft da noch einen gnaͤdigen und ſcho⸗ nenden Herrn findet, wo der Mitmenſch die⸗ ſen vergebens um Nachſicht anſpricht.
Ryno ſtand, am andern Morgen, un⸗ wohl auf, er war voll Unruhe, Mißmuth und Beklommenheit, wie weiland Bertha's Betrauerter; er ſchrieb, nicht ohne Muͤhe, eine Meldung an ſeinen Oberſten, welche Georginens Benehmen bezeichnete, bat um Verhalt⸗Befehle und übte nun die große, aus einem Gefreiten und drei Mann beſte⸗ hende Wach⸗Parade, im Waffentanze. Sie zogen dann, ſelbander zur Abloͤſung, auf das Schloß. Ryno ſah die Prinzeſſin am Fenſter, die ihm mit Heftigkeit den Ruͤcken zukehrte; er fragte bei der Aya an, ob Jene ihn vielleicht zu ſehen begehre, er⸗
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