Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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dies ſtoͤhnende Athmen und Regen vernom⸗ men haben. Ich wache ja! dachte der Erſchreckte, als ein Schauer, der die Solda⸗ tenhaut nicht ſchonte, verrieſelt war: ich bin nicht trunken, nicht geiſterſcheu, die Thuͤr iſt verſchloſſen und eher wird die Sonne im Abende aufgehen, als ein Todter aus dem Jenſeit zuruͤck kehren. Da ſah er ploͤtzlich den Teppich des Pfeilertiſches in wirbeln⸗ der, zuckender Bewegung, es erſchollen ein⸗ dringliche Klagelaute und unter jenem her⸗ vor ſtreckte ſich ein ſchneeweißes Antlitz.

O, Trolle! rief er, ſchnell ermannt⸗ denn Bobelinens Verehrer, der geliebte Pu⸗ del, welcher, herkoͤmmlich, im Stalle uͤber⸗ nachten mußte, ſchlich, wedelnd und zoͤgernd, zum Bette hin und ſchleppte den Teppich mit ſich fort. Er wollte die zudringliche Pudel⸗Natur entſchuldigen, wollte durch vorbittendes Gewinſel, das Schickſal abwen⸗