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hielt dagegen den Rath, ſich recht ſelten zu machen und ward ploͤtzlich von derſelben in ein Nebenzimmer gedraͤngt, denn ſie ver⸗ nahm Georginens nahe und nachdruͤckliche Schritte.
Ryno harrte hier ein Weilchen, aber die Zeit ward ihm lang und er durfte, ſeines Beduͤnkens, nur durch die anſtoßende Zim⸗ merreihe fortſchreiten, um auf eine der zahl⸗ reichen Stiegen des Schloſſes zu treffen. Schon in dem folgenden Saale zog ihn ein maͤchtiges Gemaͤlde an— die Darſtellung eines Jagdfeſtes des fuͤrſtlichen Großvaters, der in der Todtenſchau des ſelbſt erlegten Sechzehn⸗Enders begriffen ſchien; im na⸗ hen, praͤchtig ſtaffirtem Zelte ſtand Agathe, als Diana gekleidet, doch der reumuͤthigen Magdala aͤhnlicher, umringt von ihren Nimphen, an der Seite der Landesmutter. Die Letztere ſchien bonne mine à mau-


