Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

74 ner Ring nicht in Ryno's Haͤnden bleiben duͤrfe, als ihn Luiſe ploͤtzlich meldete und er derſelben auf dem Fuße folgte. Das Maͤd⸗ chen hatte ihm von der Gegenwart der Graͤ⸗ fin geſagt und der gewaltſame Drang des Verlangens zerrann nun ploͤtzlich in die ver⸗ zagende Scheu der erſten Liebe. Ryno ſtand, keines Ausdruckes maͤchtig, vor der Gefeier⸗ ten und dieſe ſuchte, gleich ſeiner Schweſter, vergebens nach einem anknuͤpfenden Wort

und Stoffe, um dem geſammten Kleeblatt

aus der beſchaͤmenden Verlegenheit und zur Sprache zu helfen.

Ich koͤnnte das Wetter loben oder ta⸗ deln, hob Alma, ploͤtzlich losbrechend, an: ein Woͤrtchen gaͤbe dann das andre, aber der Himmel, mein lieber Bruder, iſt grau und bedeckt wie Dein innerer, der ſich ploͤtzlich

verdunkelt hat. Du biſt ein Mann! fuhr

ſie, ihn umarmend, mit ſchwankender Stimme A

24