Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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fort: und ein edler zudem! Du giebſt der Graͤfin den Ring und in ihm jeden Anſpruch zuruͤck, mit dem er Dir ſchmeichelte.

Ryno verblich bei der Aeußerung; er ſtand unbeweglich, er ließ ſich von der Schwe⸗ ſter mit Thraͤnen bedecken und warf einen flammenden Frageblick nach Roſalinden, die in aͤhnlicher Bedraͤngniß, zum Fenſter ge⸗ fluͤchtet war und durch ihr Ausſehn und Ge⸗ berden die dringende Bitte bekraͤftigte.— „Gieb Deine Laura mir!“ lispelte Alma, mit Schillers Worten; da zog er ſtill den Ring hervor, er kuͤßte die liebkoſende Hand der Schweſter, er druͤckte ihn in dieſe und in demſelben Augenblicke rauſchte Cora, praͤch⸗ tig gekleidet, herein.

Scchelte Dein Maͤdchen nicht! rief ſie, das Fraͤulein umhalſend: ich wehrte der Meldung, wollte uͤberraſchen und meine eigene Karte ſeyn. Madame de Seedorn, pour se présenter.