160 haſſen, was ſie liebte, zu verſpolten, was ihr heilig, zu kraͤnken, was ihr theuer war und lieber weh⸗ als wohlzuthun. Sie fein⸗ det, in der Drangſal der vorherrſchenden, boͤſen Laune, ſich ſelbſt an, verſagt dem Koͤrper die noͤthige Erquickung, dem Geiſte ſeine Weide, den Genuß an den Kuͤnſten und beſucht ihren Fluͤgel, den ſie einſt als Meiſterin ſchlug, nur, um durch Fehlgriffe und ſchreiende Mißtoͤne den Genius der Har⸗ monie zu verhoͤhnen. Sie kirrt dazwiſchen, in ſcheinbar lichten Zwiſchenraͤumen, die Arg⸗ loſen ihrer Umgebung, mit erheuchelter Ver⸗ traulichkeit an, um ihnen, durch boͤſen Leu⸗ mund, die Befreundeten verdaͤchtig zu ma⸗ chen, um heimliche, innige Verhaͤltniſſe zu erforſchen, zu verrathen und zu zerſtoͤren. Sie ſaͤet, ringsum, nach Vermoͤgen Boͤſes und ergoͤtzt ſich an dem uͤppigen Wachsthume des wuchernden Unkrautes. Dorothea, die
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