158 Juͤngferchen den Weg. Die Sprachſelige erklaͤrte ſich, Trotz ihren Diamant⸗ Ringen, fuͤr blutarm und Ew. Hoheit fuͤr verpflichtet, ſie Vorzugweiſe zu bedenken. Sie iſt un⸗ gluͤcklich und der Hoͤchſtſelige Fuͤrſt dieſes Un⸗ gluͤcks Schmid. Er gab, an ſeinem Hoch⸗ zeitfeſte, damaliger Sitte zu Folge, den Tafel⸗Abhub Preis. Da hat ſich denn der Haufe der Eingelaſſenen auf die Speiſen geworfen, hat ihre hochſchwangere Frau Mut⸗ ter, die nach einem wahrgenommenen Pom⸗ meſinen⸗Gelee geluͤſtete, braun und blau gedruͤckt und die Bittſtellerin ſomit bereits im Mutterleibe verwahrloſt. Drum ſey ſie, wie Figura zeige und rechne alſo auf Ent⸗ ſchaͤdigung.
Armands eintretender Kammerdiener un⸗ terbrach die Mittheilung— Von der Poſt, ſagte er und uͤberreichtedem Freiherrn einen Brief an den Fuͤrſten, welchen Truwold ihm


