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Baͤrbchen konnte jetzt nur weinen, nicht antworten, aber ſie bot ihm, voll heiliger Freudigkeit und Wehmuth, die Hand dar und bald darauf glich Gaſto's Feſtſaal einem Feenſitze, denn er und ſeine Emma richteten die Hochzeit des hochbeguͤnſtigten Brautpaares aus.— Als aber die junge Frau am folgenden Morgen ihrer edlen Goͤn⸗ nerin, gluͤhend und bedraͤngt das Dankopfer bringen wollte, fand ſie dieſe noch im heiligen Torus, fand ein Knaͤblein in Emma's Armen, das ihr die gute Fee um's Morgenroth brachte— fand den Gemahl im Glanze ſeiner Wonnethraͤnen. Der beiſtaͤndige Guͤldenkraut war ebenfalls gegenwaͤrtig, er dachte Agathen ein aͤhnliches Heil zu, und die geſammten Hausbewohner ſchienen freudig wie Weßler aus einer Brautkam⸗ mer herzukommen. Heute gab auch die fromme Melitta, von Emma's Mutter⸗ gluͤck begeiſtert, ihrem Teufel das Jawort;


