Teil eines Werkes 
2. Theil (1830)
Entstehung
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blutarme Paͤrchen, ihre einzigen Erben, bereicherte. Waͤhrend dem nun Rahel mit einer alten Bekannten, der Todten⸗ graͤberin, verkehrte, beſah ſich Baͤrbchen das Grabmahl, ſie ſuchte dann noch wer⸗ there Ruheſtaͤtten auf und verweilte jetzt, beſtuͤrzt, ergluͤhend und geruͤhrt, vor einem zierlichen Leichenſteine.Hier ſchlaͤft in Frieden Ehrenfried Anders ꝛc., beſagte die Tafel und auf der Ruͤckſeite pries die Wirthin des Auerhahnes das Leben und Weſen dieſes lieben, thraͤnenwerthen Pa⸗ then, der vor Kurzem im Irrrenhauſe verſchieden war. Jene Klage um den Verlorenen durchdrang des Maͤdchens Herz, denn ſchuldlos trug es ja die Schuld ſei⸗ nes Unterganges und helle Thraͤnen weih⸗ ten den Huͤgel. 3

Auch Weßler ſchlich jetzt, von der Erſcheinung der Holdſeligen angezogen, zwiſchen den Ruhenden hin, voruͤber am

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