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zur Frau Hauptmaͤnnin und die gute A⸗ gathe zur Braut des wackern Arztes machte, unter wehmuͤthigen Erinnerungen zwiſchen den Gebuͤſchen des Muͤhlgrabens und dem Gottesacker. Aus jener Fluth hatte er vordem, durch himmliſche Fuͤgung, den kleinen Liebling gezogen, auf dieſem hatte Tali's Mutter von neuem ſein Herz ent⸗ flammt.— Verwundert und mit derſel⸗ ben zaͤrtlichen Sehnſucht ſah er jetzt ſein gegenwaͤrtiges Herzblatt, die junge Herr⸗ lein, in Begleitung der graͤflichen Aus⸗ geberin, dem Kirchhofe zuſchreiten, denn Baͤrbchen kam, den eben aufgeſtellten Lei⸗ chenſtein zu muſtern, welchen ihr Pflicht⸗ gefuͤhl und Wolfgang's Dankbarkeit dem Grabe des Fraͤuleins von Rauhmund ge⸗ widmet hatten. Die Schrecken jenes naͤcht⸗ lichen Ueberfalles brachten naͤmlich eine langwierige, ſchmerzvolle Krankheit uͤber Angeliken, deren endlicher Hintritt das


