Teil eines Werkes 
2. Theil (1830)
Entstehung
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gegenuͤber, wie ihre Mama aus, aber wuͤrden nicht alle Drei, als meine Weib⸗ chen, ebenfalls nur den Papa in mir ſe hen? Einen Stiefvater uͤberdieß, dem die Tochter, ohne das vierte Gebot offenbar zu verletzen, Schnippchen ſchlagen, Naſen drehen, Eſel bohren kann. Sie wuͤrden, o, es leuchtet ein: zu lauter ehelichen Weheklagen und Wehetage veranlaſ⸗ ſenden Hau⸗ und Stichklingen wer⸗ den; in Dir, Du Gleichartige! trage ich dagegen lebenslang nur einen unſchuldigen, aber zierlichen Galanterie⸗Degen an der Seite, trage eine willkommene Mitgift zu Buche und die Verſuchung wird Dich, menſchlichem Anſehen nach, ſo wenig als Deinen Guͤldenkraut anfechten.

Ferdinand Weßler luſtwandelte an dem⸗ ſelben Tage, welcher das ſchoͤne Gretchen