Teil eines Werkes 
2. Theil (1818)
Entstehung
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Sein Opfer, ſiel ich ein: iſt nun ein En⸗ gel!

E. Meinen Sie die junge Lenz? Die iſt in Steinau. An ſeinem Bett' verließ ich ſie.

J. Amalien? Bei ihm?

E. Hoͤren Sie mich an. Die unglüuͤckliche Begebenheit in der Eremitage zerſtoͤrte ſein Gluͤck. Erkundigungen, welche man einzog, und die Ihre Ausſage leider beſtaͤtigten die Ruͤckſicht auf ſeine zahlreichen Feinde der Verluſt einer reichen, reitzenden Braut die Gewißheit, das Maͤhrchen des Hofs zu werden hundert aͤhn⸗ liche Triebfedern, beſtimmten ihn, ſein Vater⸗ land fuͤr den Augenblick zu verlaſſen. Malchens Ausſehn, ihre Lage, ihr Ungluͤck, das er bisher immer nur fuͤr Verſtellung nahm, und nur vom Hoͤrenſagen kannte, hatte in dieſer raͤchenden Stunde ſein Herz erſchuͤttert; die erſtorbenen Gefuͤhle wachten auf, er ſah jetzt in ihrer Ret⸗ tung die ſeine, und die Stimme des Gewiſſens ward nicht wie ſonſt, durch den lockenden Ruf der falſchen Ehre, durch Ausſichten auf manchen