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geſtatten! den Wonnebecher mit ihm leeren, und wenn es ſeyn muß, auch den Todeskelch!
Noch immer ſaß der arme Selim auf dem Eckſtein und ſah in die Gegend auf, wo geſtern noch ein Roſenſtock vor ſeinem Dachſenſter duf⸗ tete. Ich trat zu ihm, er erkannte mich nicht. Erſchuͤttert von dem Anblick des Schmerzens⸗ Mannes, der zum Emeritus erklaͤrt, dem Bettel⸗ ſtab entgegen ſah, druͤckte ich die Halbſchied des eben empfangenen Goldes in ſeine kalte Hand, und kehrte von der verſtoͤrten Staͤtte zu meinem Schwiegervater zuruͤck. Mein Roͤschen ſchlief ſanft. Ich dacht' an Amalien, an die Zukunft, an die dunkeln Verhaͤngniſſe der Menſchen, an die furchtbare Schnelligkeit des Unglücks, und
verſank in tiefe Schwermuth.
Am Morgen ſprengte ein Garde⸗Offizier vor die Thuͤr. Er fragte nach uns und bat um eine Unterredung unter vier Augen.
Ich komme von Steinau, und bin der Vet⸗ ter des Herrn von Eſchen. Er ſendet mich au
Sie.


