189 nun verſcherzten Vortheil erſtickt. Er ſuchte mich auf, und bat um meine Vermittlung. Ich ſollte Sie bewegen, ihm Amalien abzutreten, die er verſorgen wollte. Sie waren ausgegangen. Ihre Gattin verſicherte mir, daß Sie ſich dazu auf keinen Fall entſchließen wuͤrden, daß Amalie un⸗ ter den unmittelbaren Schutz der Prinzeſſinn ge⸗ treten ſei.
J. Meine Gattin ſagte das?
E. Eine kleine, reitzende Bruͤnette. We⸗ nigſtens nahm ſie den Frauen⸗Titel an, und benahm ſich ganz als die Ihrige. Ich kann nicht irren.
Das iſt Minna geweſen, fiel ich entzuͤſtet ein, Thereſe hat Recht. Welche Anmaßung! Meine Frau nicht! Auf Ehre nicht! Die haͤtte ſelbſt den Beſuch abgelehnt. Die waͤre fuͤr Sie
gar nicht zu Hauſe geweſen. Zu bedenklich iſt ſie
in ſolchen Faͤllen, zu ſchuͤchtern.
E. Wohl Ihnen! Sie bleib' es! Ich brach⸗ te dem Vetter die widrige Nachricht.„So ent⸗ fuͤhr' ich ſie! rief er; ich wohnte dort, kenne


