Teil eines Werkes 
1. Theil (1818)
Entstehung
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Wohl, wohl, mein Herzens⸗Freund! er⸗ wiederte der tief verſchuldete Major ſeinem langmuͤthigſten Glaͤubiger: doch raubte dieſer

Erblaſſer dem Ungluͤcklichen mehr, als ſein

Gold ihm erſetzen kann.

Iſt das moͤglich? fiel der Hof⸗Fourier ein, rief nach Glaͤſern, und zog ein Fläſchihen Tok⸗ kayer aus der Taſche.

Angelos Eltern, erzaͤhlte jener: waren das gluͤcklichſte Paar. Unterſtuͤtzt von Anſehn und Reichthum verfolgte ein luͤſterner Oheim die

ſchoͤne, tugendhafte Nichte mit Antraͤgen, die

in der Regel dort willkommen ſind. Ganz ploͤtzlich ſtarb, als ſie ihn verwarf, ihr junger

kerngeſunder Gatte und der Giftmiſcher bot ihr nun, außer dem Gold und den Juwelen, auch ſeine Hand an; aber die Ungluͤckliche blieb treu bis in den Tod und verſchied nach Jah⸗ resfriſt, vor Gram. Frau von Hallen, unſre Geſandtin, nahm ſich, als eine vertraute Freundinn der Verſchiedenen, des kleinen An⸗