Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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eben heute, ohne Lebewohl zu verlaſſen? Nimmermehr! Er iſt erkrankt! rief ſie mit gellenden Klagetoͤnen: die Mut⸗ ter hat ihn nachgeholt Wir haben kei⸗ nen Vater mehr! Sie warf die Haͤn⸗ de, gerungen, himmelwaͤrts; die Bruͤder ſtimmten jetzt laut jammernd ein und Rei⸗ fers ſagte, von derſelben Wehmuth durch⸗ drungen:

Preiſet Gott, Ihr guten Kinder! denn er lebt und iſt wohl, aber wegen eines ſcheinbaren Dienſtfehlers verhaftet und nach der Baſtei gebracht worden, wo jedoch nur Standes⸗Perſonen verwahrt werden und mancher große Herr geſeſſen hat.

Der Vater iſt unſchuldig! riefen die Bruͤder, wie mit einem Munde, im kind⸗

lichen Glauben an ſeine unfehlbare Wuͤr⸗

digkeit. D'rum ſeyd getroſt! fiel Reifers ein