Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
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Unartige Frau! ſchalt Heinrich, in mein Zimmer tretend: ich wollte groß mit Dir thun, da liefſt Du davon und kamſt auch nicht wieder. Sage, warum nicht?

Weil der boͤſe Feind mich verſuchte. Ich erzaͤhlte ihm jetzt die Ball⸗Geſchichte mit ihren Folgen, die er laͤngſt haͤtte erfahren ſollen.

Von allen dem, entgegnete er, nach einer Reihe von Kuͤſſen, welche mir meine Aufrich⸗ tigkeit einbrachte: hat mich die gute Tante un⸗ ter dem Siegel der Verſchwiegenheit, ſchon vor Jahr und Tag unterhalten und mir ſelbſt die geringe Meinung nicht verhehlt, welche mein Julchen damahls von den Geiſtes⸗Kraͤften ihres nachherigen Eheherren hegte. Heute be⸗ ſchaͤmt Dich mein Mutterwitz dafuͤr. Deiner Treue ſo gewiß, als des geheimen Zwecks, dem wir dieſen Zuſpruch verdanken, empfing ich ihn mit Jubiliren, nahm den Judaskuß wie ein Liebes⸗Siegel auf und fuͤhrte den vorſäͤtz⸗ lichen Friedens⸗Stoͤrer in das Heiligthum un⸗

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