Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
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war. Dringſt Du dem Julchen Deinen Land⸗ rath auf, den ſie nicht liebt, ſo ſetzt er ſich von neuem feſt, denn es giebt keine heißere, hoͤllli ſchere Hoͤlle als einen ungluͤcklichen Eheſtand. Darum bin ich eine Jungfer geblieben und ha⸗ be, ſchon als ſolche, Macht und Gewalt uͤber den Unſaubern Weich, Teufel, weich! rief ſie jetzt, wie begeiſtert, mit chriſtlichem Ungeſtuͤm und ſchwenkte das Tuch in der Naͤhe des Vaters. Er that ihr Einhalt und ſagte Sieht es doch aus, als ob Du mich ſelbſt fuͤr einen Beſeſſenen naͤhmeſt! Er fahre denn aus! fuhr er fort: ich will ihn wahrlich nicht weich betten! Sprich mit dem Landrath, Schweſter! und von meinem Bedauern, daß ſeine Paſſion eben auf die juͤngere Tochter gefallen ſey, wel⸗ che Auguſten in mehr als einer Ruͤckſicht nach⸗ ſtehe und dem heiligen Eheſtande noch lange nicht gewachſen ſey. Wir jauchzten laut und bedeckten den Va⸗ ter, der mir nie ſo vaͤterlich erſchienen war, mit dankbaren Kuͤſſen, ich aber eilte nun zu