Teil eines Werkes 
4. Theil (1811)
Entstehung
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worden ſey.— Jetzt trat der Praͤſident in's Zimmer. Ein angehender Greis von edler, hoher Geſtalt, der vielleicht der ſchoͤnſte Juͤng⸗ ling ſeiner Zeit geweſen iſt. Die Milde dieſes Seelenvollen Geſichtes richtete mich wieder auf; der blitzende Stern an ſeiner Bruſt und die reiche Stickerei des Kleides benahm mir die⸗ ſen Freimuth wieder: meiner Schweſter gelang es, ihm einige ungewaͤhlte aber ruͤhrende Wor⸗ te uͤber die Blumen zu ſagen die ſeine Gnade auf den Lebenspfad unſers Vaters ſtreute, ich aber konnte ihm nur mit einem Thraͤnen⸗Paare danken, das meinen Augen bei dieſer Aeußerung entſtuͤrzte. Er faßte ſichtlich bewegt unſere Hand und ſprach— der Himmel hat ihn reich gemacht!

Niccht wahr, lieber Graf! der Kammer⸗ rath iſt ein gluͤcklicher Vater? rief ſeine Ge⸗ mahlin und trat zu der Gruppe. Das Laͤcheln des Praͤſidenten, der warme Haͤndedruck, die Ruͤhrung im Auge und die Erwiederung auf dieſe Frage waren geeignet uns den Kopf zu ver⸗

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