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Mangel an Selbſt⸗Vertrauen, die Frucht der kloͤſterlichen Erziehung, das Grauen der Bloͤdigkeit druͤckte mich nieder und die Engel und Grazien deren dahinten, vielleicht in Be⸗ ziehung auf uns gedacht ward, trieben mir das Blut bis in die Stirn.— Jetzt endlich kamen wir zum Hochgerichte, die Haͤupter der Damen wendeten ſich allzugleich nach dem ein⸗ tretenden Kleeblatte, die freundliche, muͤtter⸗ lich holdſelige Praͤſidentin erſchien mir wie ein traulicher Genius, ich haͤtte an ihrem Herzen weilen und mich ausweinen moͤgen. Die ich anſah laͤchelten, mehr oder minder guͤtig, ei⸗ nige widrig, die meiſten zwiſchen Spott und Neugierde. Die Tante hatte ſchon bei'm An⸗ kleiden geſagt, daß es Morgen, wie wir uns auch anziehn und gebehrden moͤchten, arg ge⸗ nug uͤber uns hergehn werde, aber das waͤre nun ein Mahl die Erbſuͤnde der Frauenzimmer und das Erbtheil der alten Schlange und der Einfluß des Neidhammels, zu dem das Lieblingslamm der Mutter Eva, nach ihrem Suͤndenfall ge⸗


