Teil eines Werkes 
3. Theil (1811)
Entstehung
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Da nun des Barons alter Schimmel be⸗ reits auf allen Vieren im Stalle lag und ohne Flaſchenzug nicht fuͤglich von der Streu vor den Einſpaͤnner zu verſetzen war, es uͤberdem ſehr heftig regnete und blitzte, ſo gab die Ackerſche Familie den Bitten des gaſtfreien Wirthes nach und verblieb uͤber Nacht in dem Amthauſe.

Noch ehe Kaſtor und Pollux vorhin das Geſchrei vernahmen, riſſen ihnen die erſchrok⸗ kenen Maͤdchen, faſt mit Gewalt, den Zau⸗ berkelch vom Munde weg und warfen den Wonnetrunkenen das Kammer⸗Fenſter vor der Naſe zu. Sie hoͤrten nun den Lerm und daß der Ober⸗Amtmann nach der geladenen Flinte rief, und liefen auf dem Keller zu. Die Thuͤr ſtand offen, denn das Stuben⸗Maͤd⸗ chen hatte vorhin Selter⸗Waſſer aus ihm herauf gehohlt und mit dem Bilde des goͤttli⸗ chen Kriegsraths beſchaͤftigt, um den ſie ihre Mamſel beneidete, das Zuſperren vergeſſen. Dieſer warf ſie jetzt, in ſeiner Beſtuͤrzung,

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